Über den Comic

Die elf besten deutschen Webcomics

500px-Spiegel_Online_logoEin wandelndes Skelett mit Cowboyhut und ein sprechender Kaktus gehen per Floß auf große Flussfahrt. Die Abenteuer der beiden besten Freunde erzählt Christian Schmiedbauer in seinem Comic „Kauboi und Kaktus: Süßwasserpiraten“. Die Geschichte des Knochenmannes und seines stachligen Begleiters ist einer der wenigen Webcomics mit Soundtrack: Zu jedem Strip hat sich Schmiedbauer einen passenden Song ausgesucht und diesen als Netzvideo eingebunden.
Fabian Mauruschat für Spiegel Online, 26.05.2016

 

Lucky Lukes Zeichner zu Kauboi und Kaktus

13263901_1050456435031072_966668219958762460_n„I am a Cowboy. Because I am the artist of Lucky Luke. I really like this style, this way to draw the cowboy. It is an absolutely new way to interpret the cowboy.“

Achdé
auf dem Internationalen Comicsalon Erlangen nachdem der sich ein Kauboi-Shirt gekauft hat

 

Audiophile Graphic-Novels: Der Hörcomic

ic_logo_bDer musikbegeisterte Augsburger Grafiker und Zeichner Christian Schmiedbauer präsentiert sein neuestes Comic-Western-Epos um das diabolisch-derbe Duo „Kauboi und Kaktus“ – mit ebensolchem Soundtrack.
Der Kauboi und sein Freund Kaktus verlassen die Wüste, lassen die Prärie hinter sich, tauschen den Wilden Westen gegen den Mean Ol`River: Die zwei dem legendären Totentanzmythos entsprungenen Haudegen schippern als „Süßwasserpiraten“ den Fluss hinunter, mit passendem Soundtrack dazu: Aye Captain! Kapitän Landrömer, das Comic- Pseudonym von Christian Schmiedbaue, hat aber diesmal nicht nur nächtelang gezeichnet, sondern nach einigen ebenso durchzechten Nächten mit dem Klabautermann auch noch gleich eine Soundtrack-Playliste zu jedem Kapitel, zu jeder Station der beiden Titelhelden kreiert: ein Comic-Strip zum Lesen und Hören!
Der Augsburger Grafikdesigner Christian ist ein Filou, was Zitate und Zeitangaben betrifft. Wer seine Comics aufmerksam liest, stößt auf unzählige Zitate aus Malerei, Musik und Literatur. Er betreibt Kreativpiraterie, zerlegt die einzelnen Elemente und setzt sie zu unterhaltsamen Comicstrips zusammen… Sein musikalisches Fundament erwarb er sich als begeisterter Plattenhörer, später als Deejay in Augsburg und Umgebung, auch als Gast beispielsweise des Pulp-Country-Deejay-Teams. Musikalische Vorlieben: Country und Western, Stoner-Desert-Rock und allerlei Schräges aus dem Mülleimer der Musikgeschichte.
Der Lohn: „Kauboi und Kaktus“ sind mittlerweile Kult – und das nicht nur wegen der unzähligen Zitate aus Hoch- und Trivialkultur. Die prägnante Einfachheit der Grafik hat ebenso zum Erfolg des Independent-Comics beigetragen wie Schmiedbauers Hang zu Wortspielen, die das ganze Spektrum von Flachwitz bis zu Brillanz abdecken. Darüber hinaus spielt Rock ’n‘ Roll eine wichtige Rolle in der Comicreihe. Wer auf YouTube z. B. die Suchbegriffe „Rostock“ und „Bieranjas“ eingibt, kann miterleben, wie sich die Mitglieder der Rockband Jennifer Rostock Characters der Comicreihe tätowieren lassen. Auf der anderen Seite ist Musik eine starke Inspirationsquelle für den Comic: Liedtexte dienen als Vorlage für die Geschichten und Sänger als Pausvorlage für Comicfiguren. Seit geraumer Zeit kompiliert Schmiedbauer einen Soundtrack zu seinen Comicstrips. Der ausgewiesene Musikkenner postet Rock-, Rockabilly- und Country-Tracks als musikalische Untermalung zu den Comics auf seine Homepage.
„Kauboi und Kaktus“ ist mittlerweile also veritables Kultobjekt und Marketingsignum geworden. Es gibt T-Shirts, andere Klamotten und Devotionalien zu vielen Aspekten des Kauboi und Kaktus-Universums. Schmiedbauer selbst ist zudem Mitinitiator der vom Deutschen Kinderhilfswerk prämierten Kinderzeitung „Logi-Fox – Augsburger Kinderpost“ und Werkstattausbilder im Fachbereich Gestaltung an der Staatlichen Fachoberschule Augsburg. Inzwischen floriert das Geschäft, Berufung, Beruf und Spaß haben sich perfekt vermählt.
Und eben jenes Konzept, zu jedem Comic einen liebevoll kompilierten Soundtrack bei YouTube beziehungsweise bei Spotify zu entwerfen, ist in seiner Machart bisher einzigartig. So einzigartig wie die Comicfiguren und –ideen. Die unterschiedlichen Abenteuer, die das Duo als Süßwasserpiraten bestehen muss, sind vielseitig im doppelten Wortsinne. Kindlich und tiefgründig zugleich, als naiv, mal bösartig oder skurril. An jeder Ecke, an jeder Biegung des Flusses erwarten den Leser und Hörer neue und überraschende Einfälle, sogenannte Twists, die ein Tränenlachen ebenso zulassen wie blanke Ratlosigkeit. Aber etwas kommt nie auf: Langeweile und Sesshaftigkeit! … Ein absoluter Comic- und Music-Badespaß!
Emmerich Thürmer für die Juni-Ausgabe des Plärrer

 

„gehört zu den lustigsten deutschen Comics überhaupt“

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„zauberhaft poetisch“
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„ein absolutes Muss, Kultstatus!“
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