Auf dem Disney-Friedhof (Seite 05)

Ich gehe gerne auf Friedhöfe. Bei Städtereisen muss ich immer auch den Friedhof der neuen Stadt sehen. Denn wie man sich bettet, so liegt man. Zwischen Gräbern kann man spazieren, sitzen, schauen, zeichnen. Und einmal bin ich sogar eingeschlafen – das war auf dem Wiener Zentralfriedhof. Es ist schon gut, wenn man auf dem Friedhof wieder aufwacht, einige schlafen dort für immer. Besonders schön finde ich die Friedhofsinsel San Michele in der Lagune von Venedig – eine ganze Insel für die Toten! Ja und dann gibt es noch den schaurig schönen Friedhof im legendären Kurzfilm „The Skeleton Dance“ von Disney.

Der an den legendären Totentanzmythos angelehnte Disney-Klassiker, dem ich mit dieser Seite grafisch die Ehre erweise, spielt in düsterster Friedhofsstimmung. Da liegt es in der Natur der Dinge, einen schwarzhumorigen österreichische Troubadour für den Soundtrack auszuwählen, Voodoo Jürgens. Mir fällt gerade keine ohrwurmverdächtigere Ballade ein, als der Gassenhauer Heite grob ma Tote aus“.

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