Kacki oder Kaktussi? (Seite 38)

Das mit dem Spitz-, Kose- oder Künstlernamen ist immer so eine Sache. Manche Spitznamen sind dem Eigner einfach zu spitzfindig. Grundsätzlich werden Nicknamen so kreiert, dass an eine Abkürzung des Grundnamens ein „i“ anhängt wird. Nachdem ich persönlich mit meinen Spitznamen „Chrissi“ oder „Schmiedi“ nicht zufrieden war, schuf ich mir irgendwann das Pseudonym „Landrömer“. „Land“, weil ich aus dem Herzland von Niederbayern stamme, „Römer“, weil ich einen Traum von einem glänzenden Legionär hatte, der auf ein schönes Stück Land acht gibt. Manche nennen mich deshalb heute „Römi“, was soll’s. Ein „i“ hinten dran hängen kann zu verhängnisvoll klingen. Ich denke an den Zipfer Roland, der zum „Zipfi“ wurde, oder dem Matthias Bumsperling, der „Bumsi“ genannt wurde.

Ja „Kaki“ ist eben nicht der Name vom Kaktus. So sieht’s nun mal aus. Und anhören tut sich das Phänomen so wie im YouTube-Clip der englischen Pop-Bänd „The Ting Tings“: That’s Not My Name. Oakeyy, der versierte Musikästhet wird nun anmerken, dass der Track keine lupenreine Hip-Hop-Nummer ist. Aber ich sage, das passt schon. Basta.

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