Kauboi & Kaktus Halloween Comic-Show

Der Augsburger Comiczeichner Christian Schmiedbauer veranstaltete am 31. Oktober 2021 die „Kauboi & Kaktus Halloween Comic-Show“ mit Livezeichnen zu Livemusik von „Steve Train & His Bad Habits“. Der Anlass zur Show war die Veröffentlichung von Schmiedbauers neuem „Kauboi & Kaktus“ Comicband mit dem in bayerischer Mundart verfassten Titel „Hell is´ im Wunderland“ (hochdeutsch: „Es ist hell im Wunderland“), eine Hommage an Lewis Carrolls Roman „Alice im Wunderland“.

Die Besucher der Comic-Show am Halloweenabend erwartete analog zum musikalisch untermalten Webcomic ein außergewöhnliches Livespektakel aus Zeichnung und Musik. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die treibende Soundlokomotive „Steve Train & His Bad Habits“, eine der angesagtesten Bands des auf Americana spezialisierten Bäumenheimer Musiklabels „Off Label Records“. Das ganz in schwarz gekleidete Sixties-Sextett rund um den Augsburger Frontmann Steve Train alias Steffen Zug spielte eine mitreißende Melange aus swingender Countrymusik, krachendem Garagesound und überaus tanzbarem Rockabilly.

Der eingängige Country-Voodoo-Sound der „Bad Habits“ diente dem audiophilen Illustrator Christian Schmiedbauer als Inspiration für sein Livezeichnen während des Konzerts. Der Künstler baute sich im Saal seinen Arbeitstisch auf und zeichnete live zur Musik Motive aus seinen Comics. Die Performance wurde von einer Kamera gefilmt und auf die Leinwand hinter die Band projiziert. Die kreative Kollaboration der Künstler war eine Premiere – die Besucher erwartete ein multimediales Wechselspiel aus Countrymusik und Cowboycomics.

Die Comicfigur „Kauboi“ ist ein dem mexikanischen „Día de Muertos“ entliehenes Skelett. Um die Zeit von Allerheiligen wird in Mittelamerika ein buntes und fröhliches Totenfest veranstaltet, bei dem viele Straßenzüge und sämtliche Friedhöfe mit Blumen und den witzig gestalteten, oft tanzenden, Knochenfiguren „Calaveras“ geschmückt sind. Bei der Comic-Show ließ Christian Schmiedbauer seine lustigen Comic-Knochenmännchen mithilfe von Künstlerwerkzeugen scheinbar über das Papier tanzen. Es entstanden, ganz im Sinne des „Día de Muertos“, heiterer gestaltete Totentanzbilder – Sinnbild und Parodie auf das Leben und die Vergänglichkeit.

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